Tourenplanung für eine Bergtour mit Kindern

Tourenplanung

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie wollen nicht nur brav hinterherlaufen und verabscheuen eintönige Ausdauertouren.

  • Eine Anfahrt mit Bus oder Zug ist für alle ein entspannender Beginn für die Bergtour.
  • Planen Sie die Unternehmungen mit Kindern so, dass unterwegs auch Änderungen der Tour möglich sind. rechnen Sie genügend Zeit für Abstecher und Spielpausen ein.
  • Verwenden Sie zur Planung der Bergtour mit Kindern eine gute topographische Karte, aus der Sie die Beschaffenheit und Eigenart des Geländes ablesen können.
  • Es muss nicht immer ein Gipfel sein! Für Kinder ist ein See oder eine Hütte/Alm/Jugendherberge ein viel interessanteres Ziel.
  • Eine überschaubare Tourengliederung mit attraktiven Etappenzielen motiviert die Kinder für eien Wanderung. Zum Beispiel: Von der Alm zur Spielwiese, dann über das Schneefeld zum Bach und zurück über die Kletterstelle.
  • Beziehen Sie die Wünsche der Kinder in die Planung der Unternehmung von vornherein mit ein.
  • Rundwege sind interessanter als Auf- und Abstieg über den selben Weg.
  • Meiden Sie Forstwege und eintönige Almwege. Kleine Wege und Steige sind viel spannender.



Tipps für unterwegs

Wer sich unterwegs nur nach dem kindlichen Willen richtet, kommt wahrscheinlich nicht allzu weit. Umgekehrt hat derjenige, der seine Kinder mit auf den Gipfel ziehen will, wenig Spaß. Dauernde Ermahnungen und Antreiben gehen zu Lasten der guten Stimmung.


  • Lockern Sie längere Gehzeiten mit Entdeckungs- und Beobachtungsphasen auf: Käfer, Pilze, Ameisen etc. bieten eine willkommene Abwechslung. gehen Sie selbst mit offenen Augen durch die Landschaft und machen Sie die Kinder auf Besonderheiten aufmerksam.
  • Achten Sie auch auf die Entdeckungen der Kinder und beschäftigen Sie sich damit. Kinder sehen Vieles, was Sie übersehen und wollen dies mitteilen.
  • Geschichten, Sagen, Märchen lassen sich häufig an bestimmte Beobachtungen anknüpfen und überbrücken so manchen Durchhänger.
  • Kinder motivieren sich gegenseitig. Sie werden staunen, was Ihre Kinder leisten, wenn sie mit anderen zusammen sind.
  • Vertauschen Sie die Rollen, lassen Sie auch mal die Kinder vorausgehen und den Weg suchen.
  • Erklären Sie Kindern jeweils das, was sie am nächsten Wegabschnitt erwartet und wann/wo die nächste Pause ist. Ältere Kinder können an der Orientierung und Planung beteiligt werden.
  • Bauen Sie Spiele oder Beobachtungsaufgaben in Pausen ein.
  • Ermöglichen Sie dem Kind, sich selbstständig zu bewegen und eigene Erfahrungen zu machen. Aber achten Sie darauf, dass es dabei Sicherheitsregeln einhält.
  • Vermitteln Sie den Kindern die Achtung vor der Tier- und Pflanzenwelt. Seien Sie im Umgang mit der Natur ein gutes Vorbild.
  • Kleine Souvenirs (Stein, Fichtenzapfen, leeres Schneckenhaus, etc.) dürfen mitgenommen werden. Vielleicht lässt sich später daraus etwas basteln.
DJH Landesverband Bayern e.V.

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Seit mehr als 100 Jahren erstklassiger Anbieter günstiger und komfortabler Übernachtungsmöglichkeiten an den schönsten Orten in Bayern. Schwerpunkte der Jugendherbergen in Bayern sind umfangreiche Programmangebote für Gruppen, Schulen (Klassenfahrten), Familien und Einzelreisende. Die Programmangebote werden sorgfältig zusammengestellt und von eigenen Mitarbeitern des DJH oder von externen Programmanbietern durchgeführt.

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